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Internationale Gesellschaft für chinesische Medizin
Praxis Dr. med. Ingfried Hobert

Presse / Aktuelles

Artikel "Tibet Petition für Dialog und Respekt dem tibetische Volk" vom 04.04.2008

Besuchen Sie die Seite: www.avaaz.org und unterschreiben Sie die Petition für Dialog und Respekt.
Der weltweite Aktionstag am letzten Montag überbrachte die Tibet-Petition von Avaaz
mit über 1.5 Million Unterschriften an chinesische Botschaften und Konsulate auf der
ganzen Welt. Klicken Sie hier, um Ihrem Staatsoberhaupt eine Botschaft zu senden und
sich die Fotos anzusehen:
http://www.avaaz.org/de/tibet_report_back/13.php?cl=70469651
 Am Montag marschierten Tausende Menschen weltweit in 84 Städten für Gerechigkeit gegen Tibet -- und überbrachten die von 1,5 Millionen Menschen unterzeichnete Avaaz Petition an chinesische Botschaften und Konsulate rund om den Globus. 

Mitarbeiter von Avaaz kamen mit Chinesischen Diplomaten in New York und London zusammen, gaben die Petition ab und drängten zum handeln. Die Zahl der Politiker, die sich dem Ruf anschliessen wächst weiter an und wir müssen ihnen jetzt eine dringende Nachricht senden.

China befindet sich im Zwiespalt -- einerseits gibt es Anzeichen für Bereitschaft zu Gesprächen mit dem Dalai Lama, aber gleichzeitig wird auf andere Regierungen Druck ausgeübt, um die fortschreitende Niederschlagung zu unterstützen. Jeden Tag definieren mehr Politiker ihren Standpunkt. Es ist Zeit unsere Anstrengungen zu verdoppeln -- klicken Sie weiter unten, um eine persönliche Botschaft an Ihr Staatsoberhaupt zu senden und verlangen Sie alle diplomatischen Mittel einzusetzen, um einen Dialog mit dem Dalai Lama voranzutreiben -- und werfen Sie einen Blick auf die Fotos vom Montag!

http://www.avaaz.org/de/tibet_report_back/13.php?cl=70529107

Gemeinsam haben wir eine beispielslose Welle des globalen Protests ausgelöst. Die Avaaz Petition ist eine der grössten und am schnellsten wachsenden online-Petition in der Geschichte - seit wir sie am 18. März lancierten, wurde sie von 100.000 Menschen pro Tag unterzeichnet, im Durchschnitt mehr als 4000 pro Stunde, Tag und Nacht.

PolitikerInnen wissen, dass Zahlen Macht haben. Wir müssen ihnen zeigen, dass sie mehr zu gewinnen haben wenn sie ihren eigenen MitbürgerInnen zuhören -- und dem Ruf nach Hilfe für Tibet folgen-- als China kurz vor den Olympischen Spielen eine Blankovollmacht erteilen.

Es ist ein Privileg in einer Zeit zu leben, in der Menschen überall auf der Welt sich einsetzen, um Menschen anderswo zu unterstützen -- sofort. Wenn wir die Macht haben die Umstände zu verbessern, haben wir auch eine Verantwortung zu handeln. Danke für das was Sie bisher schon getan haben, für das Volk von Tibet und für eine humanere Welt für uns alle.

Briefverschlag an die UN-Menschenrechtskommissarin:
http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Aktion/BriefvorschlagMRRat.html

Students for a Free Tibet haben eine Flash Animation erstellt, um das wahre Gesicht
der chinenischen Regierung hinter der glamourösen Olympia-Propaganda bloßzustellen,
wir haben nun einen Link von unserer Website zu "No torch in China" gelegt:
http://www.igfm-muenchen.de/tibet/notorch

Bei Tibetnetwork, London, gibt es eine nützliche Zusammenstellung aller verfügbaren
Bilder über die jüngsten Ereignisse in Tibet:
http://www.tibetnetwork.org/files/protests2008/Photos.pdf
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Department of Information & International Relations - Central Tibetan Administration
Dharamsala - 176215, India, Kontakt: Mr Thubten Samphel, Mr Sonam N Dagpo , Tel.: +
91 1892-222510, 224957, 224662, diir@gov.tibet.net, www.tibet.net/en/diir/, 3. April
2008

Die Opfer des Volksaufstands in Tibet bleiben namenlos - China läßt die Leichen
wegschaffen und verbrennen
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Seit dem 10. März haben Tibeter in allen drei traditionellen Provinzen Tibets auf
den Strassen demonstriert. Infolge der brutalen Niederschlagung sind bisher
mindestens 140 Menschen ums Leben gekommen. Nur von 40 sind bisher die Namen und die
Herkunft bekannt geworden. Vier weitere Todesopfer, deren Identität kürzliche
bekannt wurde, sind:

Kunga, Mönch aus dem Kloster Chokri, Bezirk Drakgo, TAP Karze, Provinz Sichuan,
bei der Demonstration am 14.März erschossen

Kyari, Einwohner der Gemeinde Khekor, Bezirk Serthar, TAP Karze, Provinz Sichuan,
wurde am 20. März in Khekor getötet

Gyalpo, 33 Jahre, aus dem Bezirk Phenpo Lhundrup, Stadtkreis Lhasa, verstarb am
26.März an den Folgen der schweren Verletzungen durch Schläge, die ihm während den
Demonstrationen zugefügt wurden

Dawa, Gemeinde Dagpo, Bezirk Phenpo Lhundrup, Stadtkreis Lhasa, verstarb am 27.März
an den Folgen von Schlägen der Sicherheitskräfte,

China zerstört nun alle Nachweise der Todesfälle, indem es die Leichen der bei den
Demonstrationen Getöteten beschlagnahmt und sofort verbrennt.
Militär und Polizei haben zahlreiche Leichen sofort verbrannt und nur ihre Asche an
die Familien übergeben.

Mit dieser gräßlichen Vorgehensweise soll jeglicher Beweis für diese Tötungen
vernichtet werden. Hier zwei Beispiele, von denen man erfuhr:

Während der Demonstration in Lhasa am 14. März wurde Lhakpa Tsering in der
Lu-ghug-Straße durch einen Schuß in die Stirn getötet. Der aus der Präfektur Lhoka
stammende Mann war ungefähr 30 Jahre alt, lebte in Lhasa und arbeitete als Fahrer
für Touristen. Mit der Begründung, es müßten noch gerichtsmedizinische
Untersuchungen vorgenommen werden, zwang das PSB seine Familie zur Herausgabe des
Leichnams. Er wurde in Toelung in West Lhasa eingeäschert; anschließend übergab man
seiner Familie die Asche in einer Plastiktüte, auf der sein Name vermerkt war.

Am 24. März wurde der Mönch Kunga aus dem Kloster Chokri im Kreis Drakgo, TAP
Kardze, Provinz Sichuan, während einer Demonstration in diesem Kloster erschossen.
Sein Leichnam wurde am 25. März weggeschafft und in der Nähe verbrannt.
Die Schlußfolgerung liegt nahe, daß die Chinesen seit Beginn der Proteste in dieser
Weise handelten, damit später nichts mehr bewiesen werden kann.
*************************************************************
Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)
Top Floor, Narthang Building, Gangchen Kyishong, Dharamsala 176215, H.P., India
Phone/Fax: +91 1892 23363 / 25874, e-mail: dsala@tchrd.org, www.tchrd.org
Pressemitteilung, 1. April 2008

Bei einer zweitägigen Razzia verhaftet China 572 Mönche aus dem Kloster Kirti
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Zuverlässigen Informationen aus mehreren Quellen an das TCHRD zufolge verhafteten
Milizen der Bewaffneten Volkspolizei (PAP) und des Büros für Öffentliche Sicherheit
(PSB) bei Razzien am 28. und 29. März im Kloster Ngaba Kirti insgesamt 572 Mönche.

Das TCHRD berichtete bereits zuvor von Massenverhaftungen, aber nun kamen noch
weitere Einzelheiten über die Festnahmen in dem im Bezirk Ngaba, TAP Ngaba, Provinz
Sichuan, gelegenen Kloster zutage. Verschiedene glaubwürdige Quellen gaben an, daß
bei der Razzia, die sich über zwei Tage erstreckte, 572 Mönche verhaftet wurden,
darunter auch ein zehn Jahre alter Novize.

Mehrere hundert Sicherheitskräfte stürmten am 28. März das Kloster, trieben die
Gläubigen und Besucher davon und schlossen die umliegenden Geschäfte.

Bei dieser überraschenden und durchgreifenden Razzia wurden offenbar vor allem
Mönche verhaftet, von denen bekannt war, daß sie moderne elektronische Geräte wie
Mobiltelefone, Kameras, Computer oder MP3-Player besitzen, denn die Behörden
verdächtigten sie, mit Tibetern im Exil zu kommunizieren. Die Sicherheitskräfte
durchwühlten jeden Raum im Kloster und legten mit ihren Gewehrkolben alle Kisten und
Schränke bloß. Wie es heißt, hätten sich manche von ihnen bei dieser Gelegenheit
wertvolle Gegenstände angeeignet, die die Mönche in ihren Zimmern aufbewahrten.

Ferner verlautet aus den Quellen, daß die Milizen und Polizisten in der Absicht, die
religiösen Gefühle der Mönche zu verletzen, diese zwangen, auf Portaits des Dalai
Lama, die sie in ihren Kammern entdeckten, herumzutrampeln. Die Sicherheitskräfte
zwangen die Mönche anschließend, die verbotene tibetische Fahne sowie Fotos des
Dalai Lama zu schwenken und fotografierten sie dabei, damit sie einen Beweis für
deren „kriminelle Taten“ haben. Wie von den Quellen bestätigt, wurden zeremonielle
Waffen beschlagnahmt, die im Altarraum an den Statuen von Schutzgottheiten befestigt
waren, um später behaupten zu können, es handle sich dabei um die Waffen der
Demonstranten.

Ferner hat man am 28. März 30 Tibeter, die einige Tage vorher verhaftet wurden,
offen auf Militärlastwagen durch die Straßen des Bezirks Ngaba gefahren, um die
Leute einzuschüchtern und von weiteren Protesten abzuhalten. Zwei von ihnen wurden
als die ehrwürdigen Mönche Lobsang Tenzin und Lobsang Chodhar aus Kirti erkannt.
Am 29. März durchsuchten die Sicherheitskräfte von PAP und PSB im Kloster Ngatoe
Adue im Bezirk Ngaba Zimmer um Zimmer; im Augenblick liegen jedoch noch keine
Angaben über die Zahl der Verhaftungen vor.

Bei einem ähnliche Vorfall führten PAP und PSB am 29. März gegen Abend einen
Überfall auch das Kloster Taktsang Lhamo Kirti (eine Zweigstelle des Klosters Ngaba
Kirti ) im Kreis Dzoge (chin. Zoige), TAP Ngaba, Provinz Sichuan, durch. Dutzende
von Mönchen wurden dabei festgenommen, aber im Augenblick kennen wir nur von 19 die
Namen. Am folgenden Morgen führten 80 chinesische Regierungsbeamte und eine große
Zahl von PAP-Milizen wieder Razzien im Kloster Lhamo Kirti durch. Man weiß nicht,
wie viele Mönche festgenommen wurden und ebensowenig, ob die Beamten belastendes
Material fanden. Sie beschlagnahmten jedoch Waffen, die auf dem Altar für die
Schutzgottheiten im Kloster ausgestellt waren, und beschuldigten die Mönche, sie
hätten diese bei den Protesten verwendet. Einer Quelle zufolge leidet das Kloster
auf die sukzessiven Proteste im Kreis Ngaba hin nun unter Nahrungs- und
Wassermangel, ebensowenig gibt es medizinische Versorgung.

Am 30. März führten PAP und PSB ähnliche Razzien in jedem Zimmer des Klosters Gomang
im Kreis Ngaba, TAP Ngaba, Provinz Sichuan, durch. Mindestens 20 Mönche des Klosters
wurden dabei festgenommen, doch ihre Identität konnte nicht festgestellt werden. Das
TCHRD wartet auf weitere Informationen. Bei einem früheren Protest im Kreis Ngaba
wurden 15 bis 20 Mönche desselben Klosters festgenommen.

Am 30. März wurden mindestens 20 Mönche des Klosters Ngamey Dongri (eine Zweigstelle
von Ngaba Kirti) im Kreis Ngaba von der Kräften der PAP und den PSB Polizisten
festgenommen. Den Grund dafür kennt man bisher nicht. Es heißt auch, daß sich ein
paar Leute freiwillig den Behörden gestellt hätten, aber man weiß noch nicht, um wen
es sich dabei handelt. Einige ältere Leute in der Gegend seien von den Soldaten mit
Gewehrkolben geschlagen worden.

Bei dem gewaltsamen Vorgehen der Behörden gegen die Tibeter, die am 16. März 2008
friedlich für die Unabhängigkeit ihres Landes demonstrierten, wurden nachweislich
mindestens 23 Tibeter, darunter ein 16jähriges Schulmädchen, Lhundup Tso, getötet.
Hunderte befinden sich infolge der Verletzungen in kritischem Zustand und Tausende
wurden festgenommen

Das TCHRD verurteilt auf das schärfste das brutale Vorgehen der chinesischen
Sicherheitskräfte gegen friedliche Demonstranten, das willkürliche und gesetzlose
Plündern der monastischen Einrichtungen, sowie die Festnahme von Mönchen ohne
formelle Klageerhebung. Das TCHR ist der festen Überzeugung, daß alle Tibeter in
Tibet das gleiche Recht auf freie Meinungsäußerung, Versammlungsfreiheit und
Bewegungsfreiheit und die übrigen in den internationalen Verträgen niedergelegten
Rechte haben, denen auch China beipflichtet. Außerdem werden diese Rechte von der
chinesischen Verfassung verkündet.

Dr. med. Ingfried Hobert

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