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Presse / Aktuelles

Artikel "Aufruf - Im Schatten der Olympischen Spiele Die Tibeter fordern ihr Recht" vom 25.03.2008

26. März 2008

Aufruf - Im Schatten der Olympischen Spiele Die Tibeter fordern ihr Recht

Demonstration und Mahnwache in der Innenstadt Hamburgs Mittwoch, 26.3. 2008 - 16.30 Uhr Gänsemarkt

Die Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg (TID Hamburg), das Tibetische Zentrum Hamburg (TZ Hamburg), die Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Hamburg (GfbV Hamburg), amnesty international, Bezirk Hamburg (ai Hamburg) und der Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg (VdT Hamburg) rufen am 26.3.08 zu einer Demonstration und Mahnwache in Hamburg auf.

Wegstrecke: Gänsemarkt - Jungfernstieg - Bergstraße - Mönckebergstr. - Steintordamm - Museum für Kunst und Gewerbe

Treffpunkt: 16.30 Uhr auf dem Gänsemarkt - Auftaktkundgebung mit Ansprachen von Manuel Sarrazin (GAL), Ulrich Delius (Asienreferent der GfbV in Göttingen), Helmut Steckel (Sprecher der TID Hamburg), Andreas Hilmer (Politischer Referent des TZ Hamburg), N.N. (ai Hamburg), Dhundup Dhakyitsang (VdT Hamburg) Aktionskunst und Nationalhymne der Tibeter - Friedensgebet des TZ Hamburg

Zwischenkundgebung auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz

Die an der Demonstration und Mahnwache beteiligten Organisationen stellen fest, dass die Volksrepublik China die Tibeter nach der erzwungenen Ausreise von Touristen und Journalisten unbehelligt festnehmen, in Gefängnisse und Arbeitslager stecken, foltern und in einer unmenschlichen Weise "bestrafen" wird. China lehnt eine internationale Untersuchung rund um den 10. März 2008 ab und behauptet immer wieder, dass Tibet "eine innere Angelegenheit" sei.

Dass China nichts zu verstecken habe, betonte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Doch warum werden Journalisten ausgewiesen? "China versteckt seine Gewalttätigkeiten und Repressionen vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Es hält sich nicht an das bei der Vergabe der Olympischen Spiele gegebene Versprechen, die Menschenrechte zu achten und zu verbessern. Es setzt auf Gewalt", sagt Helmut Steckel, der Sprecher der Tibet Initiative Deutschland, Hamburg.

Steckel hofft, daß sich die Freie und Hansestadt Hamburg nicht durch den Handel mit der Volksrepublik China korrumpieren lässt. Sowohl die Politiker als auch die Kaufmannschaft müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein, die traditionell engen Beziehungen zu China nicht wertneutral zu pflegen. Es gilt deutlich und unmissverständlich dem Handelspartner zu erklären, dass Tibet keine innere Angelegenheit Chinas sei und die Menschenrechte unteilbar sind.


Kontakt: Helmut Steckel Mobil: 0160 55 26 356

 

19. März 2008

Abschrift der Pressemitteilungdes Generalkonsulats der Volksrepublik China in Hamburg

Am 20. 3. 08 ging uns die untenstehende Pressemitteilung per Fax zu. Der besseren Lesbarkeit haben wir sie abgeschrieben. Die in chinesischen Schriftzeichen vorgegebene Zeile „Generalkonsulat der Volksrepublik China in Hamburg“ ist ausgespart. Fehler in der Rechtschreibung und Grammatik wurden bei der Abschrift selbstverständlich nicht korrigiert. Wir meinen, daß der Propagandatext aus dem Haus an der Elbchaussee für sich spricht.

Um die soziale Stabilität aufrechtzuerhalten und Leben und Eigentum der
Bevölkerung zu schützen, haben zuständige Behörden in Lhasa gesetzmäßig
Maßnahmen getroffen.

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18. März 2008

Sämtliche ausländische Berichterstatter ausgewiesenInternational Tibet Support Group Network

Bei YouTube tauche ein Video von BBC auf, das vermutlich von chinesischem Sicherheitspersonal aufgenommen wurde und den anfänglichen Protest vom 10. März der Mönche von Drepung zeigt. Man sieht darauf, wie sie von Sicherheitskräften zurückgetrieben werden. Wie BBC zu diesem Video kam, ist unbekannt: http://youtube.com/watch?v=rA2U8cIjNws

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17. März 2008

Brief an den Präsidenten des Menschenrechtsrats der Vereinten NationenAnfrage nach einer Sondersitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen wegen der Menschenrechtslage in der Volksrepublik China.

Eure Exzellenz,
Die unterzeichneten Nichtregierungsorganisationen aus dem asiatischen Raum fordern den UNMenschenrechtsrat auf, auf Grund der aktuellen Menschenrechts-lage in der Volksrepublik China eine Sondersitzung einzuberufen.

Weiterlesen (Übersetzt - Deutsch)
Weiterlesen (Original - Englisch)

 

17. März 2008

Mahnwache und Demonstration Zum Ablauf des Ultimatums der chinesischen Regierung, organisiert von der Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg, und dem Tibetischen Zentrum Hamburg

TID Hamburg-Pressemitteilung: Tibet Initiative Deutschland in Hamburg befürchtet nach Ablauf des chinesischen Ultimatums an die Tibeter weitere Gewalt in Tibet - Mahnwache auf der Reesendammbrücke gegenüber dem Hamburger Rathaus am 17.3.08 um 16.30 Uhr mit anschließender Demonstration Bergstraße- Mönckebergstraße - Museum für Kunst und Gewerbe.

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15. März 2008

Unruhen in Tibet Aufruf: Demonstration in der Innenstadt Hamburgs am 15.3.08, organisiert von der Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg, und dem Tibetischen Zentrum Hamburg

Die Zusammenstöße zwischen der chinesischen Polizei und tibetischen Demonstranten in der Region der tibetischen Hauptstadt Lhasa und in der traditionellen tibetischen Provinz Amdo sind besorgniserregend. Daß seit fast zwei Jahrzehnten Tibeter erstmalig wieder protestierten, ist ein Zeichen großer Frustration der alteingesessenen Bevölkerung. Es ist eine Folge der Drangsalierungen. Die Tibeter befinden sich am Rande der Gesellschaft. Die bedrückenden Lebensverhältnisse sind von der chinesischen Besatzungsmacht gewollt. Tibet ist von den Chinesen besetzt und annektiert.

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10. März 2008

Mahnwache - Flagge zeigen für Tibet Tibet Initiative Deutschland erinnert an den tibetischen Volksaufstand gegen die Chinesen am 10. März 1959

In diesem Jahr ist am 10. März der 49. Jahrestag des Aufstandes des tibetischen Volkes gegen die chinesische Besatzungsmacht. Nach offiziellen chinesischen Angaben verloren mehr als 87 000 Tibeter ihr Leben. In den Jahrzehnten der Gewaltherrschaft starben insgesamt 1,2 Millionen Menschen. Hunger, Zwangsarbeit, Haft, Folter, Hinrichtungen und die Zerstörung von 6000 Klöstern und Tempeln waren die Folgen der Besetzung und Unterdrückung. Die bis heute anhaltenden Menschenrechtsverletzungen sind barbarisch und ein Schandfleck in der jüngsten Geschichte des chinesischen Volkes.

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Dr. med. Ingfried Hobert

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