Tibet ist nicht China!
1949/50 wurde das unabhängige Tibet von China gewaltsam annektiert. Die Gründe? Tibets Hochland bietet militärische Vorteile, ist reich an Ressourcen und hat Raum für Millionen chinesische Siedler. Die Besatzer zerstörten wertvolle Kunstgegenstände, ruinierten die Landwirtschaft und machten fast alle Klöster dem Erdboden gleich. Nach einem Volksaufstand im Jahre 1959 floh das Staatsoberhaupt, der Dalai Lama, mit vielen seiner Landsleute nach Indien und lebt seitdem im Exil. Bis heute verloren ca. 1,2 Mio. Tibeterinnen
und Tibeter infolge der Besetzung ihr Leben.
Land ohne Menschenrechte
Seit über 50 Jahren wird Tibets reiche Kultur systematisch zerstört, sein Volk mit aller Härte unterdrückt. Elementare Menschenrechte wie Presse- oder Meinungsfreiheit existieren für Tibeter nicht, willkürliche Verhaftungen und Folter sind an der Tagesordnung und für gewaltlosen Widerstand werden Todesurteile verhängt. Die 2006 eröffnete Eisenbahnlinie bringt jede Woche Tausende von chinesischen Siedlern nach Lhasa; Tibeter werden zunehmend Fremde im eigenen Land!
Der gewaltlose Kampf des Friedensnobelpreisträgers
Er wird von Millionen Menschen in aller Welt geachtet und verehrt: Seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama, das politische und geistliche Oberhaupt Tibets. Seit Jahrzehnten ringt er weltweit um Unterstützung für sein Volk und propagiert den friedlichen Widerstand gegen die Besatzungsmacht. Er folgt dem „Mittleren Weg“ und fordert nicht die Unabhängigkeit, die Tibet völkerrechtlich zusteht, sondern eine echte Autonomie innerhalb Chinas. Für seine Politik der gewaltlosen Konfliktlösung wurde er 1989 in Oslo mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. China weigert sich bis heute, mit dem Dalai Lama zu sprechen – stellt ihn stattdessen als Landesfeind dar.
Aktion Schneelöwe: Tausende von Unterschriften für Tibet
Nur schnelle, ernsthafte Verhandlungen zwischen dem Dalai Lama und der chinesischen Regierung können Tibet vor der endgültigen Zerstörung bewahren und die lebensgefährliche Flucht unzähliger Tibeterü berflüssig machen. Zeigen Sie dem Dalai Lama, dass wir ihn und sein Volk nicht im Stich lassen: Mit Ihrer Unterschrift!
Im Mai 2008 werden wir dem Dalai Lama persönlich die Unterschriften in Berlin überreichen. Mehr zu seinem Deutschland-Besuch als Gast der TID unter www.dalailama2008.de