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Presse / Aktuelles

Artikel "Akupunktur - erstaunliche Erfolge" vom 10.11.2008

Akupunktur bei chronischer Prostatitis Im Zuge einer westlichen Studie wurden 12 Männer mit chronischer Prostatitis, die auf keine schulmedizinische Behandlungsmethode ansprachen, sechs Wochen lang zweimal wöchentlich an drei Gruppen von Akupunkturpunkten (insgesamt 30 Punkte) behandelt. Bei zehn Patienten stellte sich nach Beendigung der Behandlung ein über 50-prozentiger Rückgang der Symptome ein, und bei acht von ihnen ließ sich auch bei der Nachuntersuchung nach 33 Wochen eine anhaltende Besserung feststellen. (Urology, Juni 2003; 61(6):1156-9) Akupunktur bei chronischen Rückenschmerzen Zwei Studien haben gezeigt, dass sich bei chronischen Rückenschmerzen mit Akupunktur gute Erfolge erzielen lassen. (Rheumatology, 30. Juli 2003; Pain 2002; 99: 579-87) Akupunktur gegen Geburtsschmerzen Eine randomisierte, unverblindete, kontrollierte Studie, die in der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie des Ulleval-Universitätskrankenhauses in Oslo, Norwegen, durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass Akupunktur bei der Eindämmung von Geburtsschmerzen wirksam ist. Von den 106 kreißenden Frauen, die mit Akupunktur behandelt wurden, benötigten lediglich 11 % Pethidin-Analgesie, während dies in den zwei Kontrollgruppen 37 % beziehungsweise 29 % waren. Auch mussten in der Akupunkturgruppe weniger andere Analgetika gegeben werden. Die Zufriedenheit der Patientinnen war hoch: 89 von 103 Patientinnen sagten, sie würden sich bei einer weiteren Geburt wieder akupunktieren lassen. (Clin J Pain, Mai/Juni 2003; 19(3): 187-91) HIV/Aids, Akupunktur und Diarrhöe Im Zuge einer kleinen Pilotstudie, bei der untersucht werden sollte, ob sich Akupunktur für die Behandlung von HIV/Aids-Patienten eignet, die an Diarrhöe leiden, wurden 15 HIV-positive Männer mit chronischer Diarrhöe über einen Zeitraum von drei Wochen hinweg sechsmal mit Akupunktur/Moxibustion behandelt, worauf sich eine Verbesserung von Stuhlhäufigkeit und Ðkonsistenz einstellte. (J Assoc Nurses AIDS Care, Mai-Juni 2003; 14(3): 28-40)

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