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Internationale Gesellschaft für chinesische Medizin
Praxis Dr. med. Ingfried Hobert

Presse / Aktuelles

Artikel "Foltervideo aus Tibet" vom 26.05.2009

Bitte unterschreiben Sie die online-Petition bei Avaaz über die Weigerung
der Südafrikanischen Regierung, dem Dalai Lama ein Visum auszustellen:

http://www.avaaz.org/en/visa_for_the_dalai_lama/?cl=205788459&v=3058
**************************************************************************
Department of Information & International Relations (DIIR)
Central Tibetan Administration
Dharamsala - 176215, H.P., India
Tel: +91-1892-222457, 222510, Fax: +91-1892-224957
Email: tneditor@gov.tibet.net, www.tibet.net , 25. März 2009

YouTube in China zensiert, Google bestätigt es
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Die Internetseite von YouTube für die allgemeine Nutzung von Videos ist
seit Montag in China blockiert, vermutlich um das dort abrufbare Video
unzugänglich zu machen, weil es sehr deutlich die brutalen Mißhandlungen
tibetischer Demonstranten durch die chinesische Polizei zeigt.

Google bestätigte am Dienstag, daß seine Video-Austausch-Seite YouTube in
China blockiert wurde. „Den Grund dafür kennen wir nicht“, erklärte Google
Sprecher Scott Rubin der Herald Tribune. „Unsere Abteilung für Public
Relations versucht das Problem zu lösen“. Rubin fügte hinzu, der
Gesellschaft sei schon am Montag aufgefallen, daß die Zahl der Zugriffe
aus China plötzlich stark abgenommen habe, am Dienstag gab es dann gar
keine mehr.

China filtert routinemäßig Internet-Inhalte aus und blockiert Material,
das seine Politik kritisch beleuchtet. Oftmals werden auch individuelle
Videos auf YouTube blockiert.

„Sofort kommt einem der Gedanke, daß YouTube blockiert wurde, weil die
tibetische Regierung-im-Exil ein besonderes Video veröffentlichte“, sagte
Yiao Qiang, außerordentlicher Professor für Journalismus an der University
of California, Berkeley, und Herausgeber von China Digital Times, einer
Nachrichten-Seite, die politische und wirtschaftliche Entwicklungen in
China dokumentiert.

Mr. Xiao fügte hinzu, die Blockade von YouTube füge sich in das Bild der
verschärften Zensur des Internets in den letzten Monaten in China. Es
überrasche ihn nicht, daß nun YouTube ins Visier genommen wurde. Es bringt
nämlich auch Videos über die Demonstrationen vom Tiananmen Platz und
andere Themen, die der chinesischen Regierung unlieb sind.

„Das Video beweist deutlich, wie tibetische Gefangene, selbst nachdem
ihnen Handschellen angelegt und sie gefesselt wurden, brutal geschlagen
werden, und das ist ein Verstoß gegen internationale Normen“, zitiert BBC
die Worte von Tseten Samdup Chhoekyapa, dem Repräsentanten Seiner
Heiligkeit des Dalai Lama in Genf.

Dieses seltene Zeugnis chinesischer Polizeibrutalität in Tibet gelangte in
den Besitz der Tibetischen Zentralverwaltung in Dharamsala, die es am 20.
März veröffentlichte.

Es zeigt auch einen jungen Tibeter namens Tendar, einen Angestellten der
China Mobile Company, der brutal zusammengeschlagen und danach
unmenschlich behandelt wurde. Als er am 14. März 2008 auf dem Weg zu
seiner Arbeitsstelle war, sah er, wie einige chinesische Polizisten einen
wehrlosen Mönch schlugen. Er versuchte sie daran zu hindern.

Die Polizisten schossen auf ihn, sie verbrannten ihn mit Zigaretten,
trieben einen Nagel in seinen rechten Fuß und mißhandelten ihn exzessiv
mit elektrischen Schlagstöcken. Die an seinem Körper zu sehenden Wunden
und Verletzungen legen Zeugnis ab von der Brutalität, mit der er von den
chinesischen Behörden behandelt wurde.

Am 19. Juni 2008 erlag er seinen Verletzungen. Bei der Himmelsbestattung
gemäß der tibetischen Tradition fand der Leichenbestatter einen Nagel in
seinem rechten Fuß.

Wer das Video noch nicht gesehen hat: Es steht nun auch bei China
Observer:
http://www.china-observer.de/index.php?entry=entry090322-094844

Siehe auch diese Mitteilung über die Sperrung von YouTube in China:
http://www.china-observer.de/index.php?entry=entry090325-051704


Dr. med. Ingfried Hobert

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