Presse / Aktuelles Artikel "Das Lachen lachen und das Weinen weinen - das feiern was gerade lebendig ist" vom 30.11.2008
Das Lachen lachen und das Weinen weinen - das feiern was gerade lebendig ist... Bedürfnisse sind das leben fördernde Energien in uns. Sie sind weder gut noch falsch Jeder Handlung lieben Bedürfnisse zu Grunde die entweder befriedigt oder unbefriedigt sind. Befriedigte Bedürfnisse bringen angenehme Gefühle hervor, unbefriedigte Bedürfnisse bringen unangenehme Gefühle hervor. Befriedigte Bedürfnisse münden in ein Danke. Wir freuen uns, danken, feiern und tragen damit zum Wohlergehen aller und zum Leben überhaupt bei. Wir sind entspannt, kooperativ, voller Wohlwollen, Kreativität und Phantasie. Da alle Menschen aller Kulturen in etwa die gleichen Bedürfnisse haben sind wir alle miteinander weitmehr verbunden als uns oft bewußt ist. Gefühle sind Wegweiser zu unseren Bedürfnissen. Umso mehr wir mit unseren Gefühlen verbunden sind umso lebendiger ( gesünder ) sind wir. Gefühle wollen ausgedrückt werden damit das Leben im Fluß bleibt. Unausgedrückte Gefühle, unangenehme Gefühle und auf Dauer mißachtete Grundbedürfnisse lösen einen Gefühlsstau aus. Dieser ist über die Pulsdiagnose messbar. Wird die Staumenge zu groß kann sie sich über ein körperliches Symptom oder über eine Krankheit entladen. Sind unsere Grundbedürfnisse dauerhaft nicht erfüllt, werder wir krank. Unsere Wahrnehmung und unser Denken werden beeinflusst durch den Grad der Hungrigkeit unserer Bedürfnisse. Wir handeln dann immer so, wie es der Prioritätenliste unserer Bedürfnisse entspricht, d.h. die im Moment hungrigsten Bedürfnisse setzen sich durch und formen aus der Vielzahl der Möglichkeitsräume unsere Realität. Wir können körperlichen und emotionalen Stress in unserem Leben verringern indem wir uns und unsere Gefühle und Bedürfnisse bewusster beobachten und hinterfragen welche Anhaftungen ( unangenehme und ungelebte Gefühle )unsere Freiheit einengen Wir dürfen erkennen wie oft wir uns davor schützen Gefühle zu spüren indem wir in den Kopf gehen. Dort interpretieren und bewerten wir was uns noch mehr von unseren ursprünglichen Gefühlen und damit vom Leben abschneidet. Wenn wir unsere Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen und auszudrücken vermögen, holen wir das was in uns wirklich lebend ist zurück und treten damit wieder ins Leben ein.... Dr. med. Ingfried Hobert
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